Wer ich bin

Schon als Kind war ich begeistert von Spielen aller Art – besonders dann, wenn es etwas zu knobeln, rätseln oder entdecken gab. Mathematik war für mich nie bloß ein Schulfach, sondern eine Schatzkiste voller Denkabenteuer. Auch wenn mein beruflicher Weg mich nicht in die Zahlenwelt geführt hat, sind kreative Herausforderungen bis heute ein wichtiger Teil meines Lebens.

Nach Stationen in der Altenhilfe und Behindertenarbeit fand ich – nach einer intensiven Familienzeit – meine berufliche Heimat in der Arbeit mit Kindern. Ihre offene, neugierige Art fasziniert mich immer wieder. Ich wollte Räume schaffen, in denen sich Kinder wertgeschätzt fühlen, dazugehören und ihre Potentiale entfalten können.

Privat war ich schon immer ideenreich und gestalterisch unterwegs. Im Laufe der Jahre sind so viele eigene Spiel- und Rätselkonzepte entstanden – für Hochzeiten, Kindergeburtstage und Familienfeste - oft gemeinsam mit meinem Mann, der meine Begeisterung teilt und inzwischen passionierter Geocacher ist. Unsere Kinder und viele Kinder, die ich pädagogisch begleiten durfte, haben von diesen Ideen profitiert. Spielerische Abwechslung ist bei unseren Feiern längst Tradition.

Seit meiner Heirat gehöre ich zur großen Familie Schmidt. Mein Schwiegervater erzählte mir einmal schmunzelnd, ein anderer Schmidt habe ihn aufgeklärt, „Schmidt“ sei nicht nur ein Nachname, sondern „ein Sammelbegriff für sympathische Menschen“. Seitdem trage ich ihn mit einem Lächeln – und habe ihm in der Kopfnuss-Schmiede eine ganz eigene kreative Bedeutung gegeben. Wie einst der Schmied über dem Feuer mit Geschick und Sorgfalt gearbeitet hat, wird hier spielerisch geschmiedet: an Denksportaufgaben, Rätseln und Abenteuern, die verbinden, bereichern und begeistern.

Ich freue mich darauf, auch euch mit meinen Ideen zu begeistern.

Wegmarken & Lernkurven

(chronologisch)

Mein Weg zur Kopfnuss-Schmiede war kein geradliniger – aber ein reicher. Jede berufliche Station, jedes Ehrenamt und jede persönliche Erfahrung hat mich geprägt, inspiriert und auf ihre Weise vorbereitet für das, was ich heute mit Herz und Begeisterung tue.

  • FSJ in einer Pflegeeinrichtung in Dresden (Caritasverband)

    Einblicke in die Lebenswelten älterer Menschen und erste Erfahrungen in der einfühlsamen Begleitung
  • Studium der Erziehungswissenschaft mit der Studienrichtung Sozialpädagogik und Sozialarbeit (Uni Würzburg/ TU Dresden), Abschluss: Dipl.-Pädagogin

    Theoretisches Fundament für mein pädagogisches Handeln und erste eigene Projekte
  • Schulbegleitung im Rahmen der Eingliederungshilfe (Beratungsstelle und Ambulanz für Menschen mit autistischer Behinderung, St.-Marien-Krankenhaus Dresden)

    Individuelle Förderung im Schulalltag – lernen, wie Inklusion gelingen kann
  • Mitarbeiterin im Sozialen Dienst und als Pflegehilfskraft in Pflegeeinrichtungen in Görlitz und Kreischa (Caritasverband/ Klinik Bavaria GmbH Kreischa)

    Team- und Angehörigenarbeit, konzeptionelles Arbeiten und der sensible Umgang mit Krankheit, Alter und Pflegebedürftigkeit
  • Erziehungszeit meiner drei Kinder

    Tägliches Lernen über kindliche Entwicklung, Familienleben – und mich selbst
  • Ehrenamtliche Projektkoordination beim „Elternforum“ im Förderverein der Grundschule meiner Kinder

    Organisationstalent, Netzwerkarbeit und das gute Gefühl, gemeinsam etwas zu bewegen
  • Pädagogische Fachkraft in verschiedenen integrativen Kindertageseinrichtungen (Malwina e.V./ Kinderschutzbund OV Dresden e.V.)

    Alltagsnahe Inklusion, bedürfnisorientiertes Arbeiten, Entwicklung pädagogischer Angebote und Beziehungsgestaltung auf Augenhöhe
  • Ehrenamtliche Hospizbegleiterin (Christlicher Hospizdienst Dresden e.V.)

    Zuhören, da sein, begleiten – Achtsamkeit im Umgang mit dem Leben und dem Sterben
  • Sozialpädagogin bei einem freien Träger der außerschulischen Kinder- und Jugendbildung (KieSeL e.V.)

    Erlebnisorientierte Medienbildung, forschendes Lernen zu MINT, Empowerment von Schüler:innen und erste Berührungspunkte mit Öffentlichkeitsarbeit und Marketingüberlegungen

Pädagogisches Fundament &
kontinuierliches Lernen

Ich sehe mich als lebenslang Lernende mit echtem Interesse an pädagogischen, sozialen und kreativen Themen. Besonders beschäftigen mich Fragen rund um kindliche Entwicklung, spielerisches Lernen, Resilienzförderung, Beziehungsgestaltung und Inklusion im weitesten Sinne.

In den vergangenen Jahren habe ich mich intensiv mit diesen Themenfeldern auseinandergesetzt – durch Fortbildungen, Fachliteratur und den kollegialen Austausch. Besonders geprägt haben mich dabei die Gewaltfreie Kommunikation, der sensible Umgang mit belasteten Kindern sowie verschiedene pädagogische Ansätze zur kreativen Lernförderung, unter anderem auch der Stiftung Kinder forschen.

Diese Erfahrungen und Impulse fließen in meine Arbeit in der Kopfnuss-Schmiede ein – im Sinne eines achtsamen, wertschätzenden und entwicklungsfördernden Umgangs mit allen Teilnehmenden.